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Cyberangriffe auf kritische Dienste während der Pandemie

Ein Statement von Paul Kaffsack, CEO von Myra Security

Die letzten 6 Wochen haben gezeigt, wie Cyberkriminelle und Advanced Persistent Threat (APT)-Gruppen Notlagen wie die COVID-19 Epidemie für gezielte Cyberangriffe auf kritische online-Dienste ausnutzen. So erfolgen Cyberangriffe in vielen Ländern parallel zur Überlastung von digitalen Infrastrukturen durch die Corona-Pandemie. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) reagierte bereits und gab Anfang April eine Meldung heraus, in der vor einer Zunahme von Betrugsversuchen mit Bezug zum Corona-Virus auf Unternehmen und Bürger gewarnt wurde.

Eine der Branchen, die hier besonders im Visier der Angreifer steht, ist der öffentliche Sektor. Denn IT-Infrastruktur, die an der Belastungsgrenze arbeitet, stellt ein einfaches Ziel dar. Auch in Deutschland konnte man das live mitverfolgen. Seit Beginn der Corona-Krise waren besonders öffentliche Einrichtungen zum Teil massiven Angriffen ausgesetzt.

Weiterhin steht auch der medizinische Bereich derzeit vermehrt im Fokus von Cyberkriminellen. Diese Angriffe auf medizinische Einrichtungen der letzten Wochen sind besonders schockierend. Ende April verurteilte der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell die Attacken im Namen der Europäischen Union aufs Schärfste und sprach davon, dass sie zum Teil Menschenleben gefährden würden. Die Lahmlegung medizinischer Dienste und Internet-Ressourcen ist kritisch. Hierzu gehören in einer Pandemie auch die Informations-Portale von Gesundheitsbehörden. Die Absicherung von digitaler medizinischer Infrastruktur hat daher oberste Priorität.

Weniger bekannt ist, dass es in der Finanzbranche in den letzten Wochen eine signifikante Zunahme von digitalen Angriffen gab. Bereits in normalen Zeiten wird dieser Sektor mit Abstand am häufigsten angegriffen – während der Pandemie hat sich dies weiter zugespitzt. Wenn Online-Banking während des Lockdowns die einzige Option ist, kann ein Ausfall der Online-Plattformen gravierende Folgen für Bankkunden haben. Das wissen auch Cyberkriminelle und machen sich diesen Umstand zunutze.

Damit kritische Dienste im Behörden-Bereich, dem Healthcare-Sektor und der Finance-Branche verfügbar bleiben, sollten Entscheider hier das Schutzniveau der deutlich verschärften Gefahrenlage anpassen. Professionelle Schutzanbieter sind dazu in der Lage, Webseiten und Online-Dienste in Echtzeit zu analysieren und den schädlichen Traffic zu diagnostizieren. Der bösartige Datenverkehr wird dann herausgefiltert, damit die Serverkapazitäten allein den validen Nutzeranfragen zur Verfügung stehen. Aufgrund solcher Technologien laufen Angriffe effektiv ins Leere und Webseiten und andere Dienste bleiben zu jeder Zeit hochverfügbar.

Über Myra

Myra Security bietet als deutscher Technologiehersteller eine sichere, zertifizierte Security-as-a-Service Plattform zum Schutz digitaler Geschäftsprozesse. Die smarte Myra-Technologie überwacht, analysiert und filtert schädlichen Internet-Traffic, noch bevor virtuelle Angriffe einen realen Schaden anrichten. Die Bundesregierung, die Europäische Zentralbank und das Sparkassen-Finanzportal gehören u.a. zu den Institutionen und Großunternehmen, bei denen Myra Angriffe in Echtzeit erfolgreich abwehrt. Das BSI (Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik) bestätigt Myra eine herausragende Qualifikation als Sicherheitsdienstleister für kritische Infrastrukturen (KRITIS). Myra erfüllt als weltweit einziger Anbieter alle BSI-Leistungsmerkmale vollständig. „Wir definieren den Standard für globale IT-Sicherheit“ ist die Vision der beiden Gründer. Sascha Schumann treibt als „Mastercoder“ die technische Innovation voran, während Paul Kaffsack sich auf die unternehmerischen Ziele fokussiert.

Pressekontakt

Kafka Kommunikation GmbH & Co. KG

Susanne Sothmann
Mona Bastian
Philipp Plum

Telefon: 089 747470580
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